Der Hamburger Energietisch

Für die Energiewende in Hamburg

Aktuelles

Diskussionsveranstaltung am Freitag, 23.2.2018:

Braucht Hamburg eine neue Fernwärmetrasse unter der Elbe?

Es lädt ein: Die Umweltgruppe der Elbvororte. Diskussion mit Gilbert Siegler, Prof. Dietrich Rabenstein, u.a.
19 Uhr in der Aula der Volkshochschule-West, Waitzstraße 31 (Nähe S-Bahn Othmarschen)

Einladung_VHS_Braucht_HH_eine_Fernwaermetrasse

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Fragen und Antworten zur Moorburgtrasse 2.0

Es ist nicht mehr zu leugnen, dass die von der Behörde für Umwelt und Energie
und von Vattenfall gemeinsam beschlossene Fernwärmetrasse mit Elbquerung einen
zweiten Anlauf für eine Moorburgtrasse bedeutet – zumindest für Vattenfall.
Zu dieser Trasse gibt es viele Fragen. Der HET hat versucht, sie zu beantworten.
Wenn Sie weitere Fragen zur Moorburgtrasse 2.0 haben, lassen Sie es uns wissen!

Was Sie über die Moorburgtrasse 2.0 wissen sollten

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Wie kam es zur Planung einer zweiten Moorburgtrasse, und warum kämpfen Vattenfall und die grün geführte Hamburger Umweltbehörde trotz des Netze-Volksentscheids vom September 2013 schon wieder für Kohle-Wärme aus Moorburg? Eine Stellungnahme  hierzu von Prof. Rabenstein vom 16.12.2017

Die Moorburgtrasse 2.0

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Nord-Szenario oder Süd-Szenario?

Vergleich zwischen dem Nord-Szenario und dem Süd-Szenario für den Ersatz des Heizkraftwerks Wedel

Dass Vattenfall sich beim Ersatz des Heizkraftwerks Wedel für das Süd-Szenario einsetzt, lässt sich an Hand dieser Stellungnahme sehr gut nachvollziehen.

Inzwischen lehnt Vattenfall auch das Südszenario ab und will möglichst viel Wärme aus dem Kohlekraftwerk Moorburg nach Norden liefern.

Dass auch verantwortliche Hamburger Politiker sich für ein Süd-Szenario mit einer neuen die Elbe unterquerenden Trasse Richtung Müllverwertungsanlage Rugenberger Damm und Moorburg einsetzen und nicht für ein in vieler Hinsicht überlegenes Nord-Szenario ohne das Projekt einer Moorburgtrasse 2.0, ist angesichts der zahlreichen offensichtlichen Nachteile für Hamburg nicht zu akzeptieren.

Sicher – über die Art des Ersatzes des HKW Wedel müssen sich Hamburg und Vattenfall einigen. Der Energienetze-Volksentscheid vom 22.9.2013 schließt aber aus, dass sich Hamburg von Vattenfall schlicht über den Tisch ziehen lässt.

Die Behörde für Umwelt und Energie (BUE) hat sich erst nach mehreren Aufforderungen im Energienetzbeirat (ENB) kurz in der folgenden Datei geäußert:

2017-11-20 Gruende Aenderungen BUE-Nordvariante Ersatz HKW Wedel

Prof. Rabenstein hat hierzu eine „Gegendarstellung“ verfasst:

2017-11-20 Gegendarstellung zu – Gruende Aenderungen BUE-Nordvariante Ersatz HKW Wedel

Diese wurde auch den Mitgliedern des ENB zur Kenntnis gegeben. Die Geschäftsstelle des ENB hat sich aber bisher geweigert, diese„Gegendarstellung“ auf den Internetseiten des ENB zu veröffentlichen, während sie die Datei der BUE umgehend veröffentlichte. Wir halten diese Vorgehensweise für einen nicht hinnehmbaren Verstoß gegen das in der Satzung des ENB verankerte Transparenzgebot und stellen daher die „Gegendarstellung“ hier zur Verfügung in der Hoffnung, dass der ENB bald entscheiden wird, wie er mit dem einseitigen Verhalten der in der Behörde BUE angesiedelten Geschäftsstelle umgehen will.

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Am 16.11. 2017 boten HET und BUND eine Informations-Veranstaltung im Gymnasium
Hochrad in Othmarschen an.

Hier eine dort gezeigte Präsentation: Eine höchst überflüssige Baustelle

Hierzu gehörte ein Infoblatt zur geplanten Fernwärmeleitung durch Othmarschen und Bahrenfeld für betroffene Anwohner

 

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Vor nicht allzu langer Zeit Aktuelles…:

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Stellungnahme zum Antrag „Hamburg wird Vorreiter bei der Wärmewende“

für die Landesmitgliederversammlung der Hamburger Grünen am 24. Juni 2017, die dort verteilt wurde und darauf hinweist dass dieser Antrag die geplante Moorburgtrasse 2.0 nicht thematisiert und begründet warum diese den Anschluss des Kohlekraftwerks Moorburgs wahrscheinlich macht
bzw. nicht ausschließen kann. Der Antrag wurde ohne Diskussion beschlossen.
Das Verteilen der Stellungnahme wurde durch das Transparent unterstützt, das unten zu sehen ist.

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Aktion gegen die Moorburgtrasse – Protest vor dem Rathaus

Protest von Robin Wood und dem HET vor dem Hamburger Rathaus gegen die Moorburgtrasse

Protest von Robin Wood und dem HET vor dem Hamburger Rathaus gegen die Moorburgtrasse

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(Pressemitteilung des BUND Hamburg vom 26. April 2017)
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat heute die Bundesrepublik Deutschland wegen Missachtung europäischer Naturschutzvorgaben bei der Genehmigung des umstrittenen Kohlekraftwerks Hamburg-Moorburg verurteilt […]

 

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Schon wieder eine Kampagne für Fernwärme aus Moorburg:
In der Hamburger Presse sind Klagen darüber zu lesen, dass wertvolle „Abwärme“ aus dem Steinkohle-Heizkraftwerk Moorburg nicht genutzt, sondern in die Elbe weggekühlt werde. Lässt sich etwa

Mit Fernwärme aus dem Steinkohle-Heizkraftwerk Moorburg das Klima retten?

vgl. dazu

https://hamburg.gruene.de/sites/default/files/dokument/23-10-2011/positionspapier-moorburg-fernwaermefinal.pdf

 

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Vattenfall versucht offenbar, den Hamburger Volksentscheid zur Rekommunalisierung der Energienetze auszuhebeln. Trickreich drängt der Konzern zu einer neuen Fernwärmetrasse durch die Hintertür in Richtung seines riesigen Steinkohle-Heizkraftwerks Moorburg – und bringt dabei den grünen Umweltsenator in die Bredouille.
Eine Stellungnahme von Matthias Ederhof, stellvertretender Sprecher des politischen Energienetzbeirates der Freien und Hansestadt Hamburg und Prof. i. R. Dr. Dietrich Rabenstein, HafenCity Universität Hamburg, stellvertretendes Mitglied des Energienetzbeirats
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Protest gegen Moorburgtrasse
Montag 12. Dezember 2016 um 12:00 Uhr :
Protest von Energie- und Klima-Aktiven vor dem Vattenfall – Verwaltungsgebäude in Tiefstack, Andreas-Meyer-Str. 8. Sie fordern von den Eigentümern, also vom Vattenfall Konzern und der Stadt Hamburg, jede Planung einer Moorburgtrasse 2.0 einzustellen. Mehr in dieser Pressemitteilung zur Protestaktion gegen die Moorburgtrasse

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Richtungsentscheidung für „Moorburg durch die Hintertür?

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Der Faktencheck – Pro und Contra Kohle-Fernwärme aus Moorburg statt aus Wedel

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Aktuelle Stromerzeugung in Deutschland

Quelle: Agora-Energiewende