Der Hamburger Energietisch

Für die Energiewende in Hamburg

Kritische Analyse zum 1.Teil des Zwischenberichts zu einem HHer-Wärmekonzept

Das „Weiter so“ des Senats bei der energetischen Gebäudesanierung ist absolut unzureichend!

Die vom HET in Auftrag gegebene „Kritische Analyse“ des ersten Teils des Zwischenberichts des Senats zu einem Hamburger Wärmekonzept liegt nun in einer überarbeiteten Version vor!

Für das Ziel eines klimaneutralen Gebäudebestands in 2050, ist es notwendig, die Sanierungsaktivität insgesamt um den Faktor 3 bis 4 zu erhöhen. Dies entspricht einer Sanierungsrate bei allen beheizten Gebäuden von 2 % pro Jahr.

Bei fast 80% des Gebäudebestands ist die Sanierungsaktivität leider völlig unzureichend. Nur bei ca. 8% hingegen ausreichend.

Privatpersonen und Gesellschaften tun zu wenig bei der energetischen Sanierung

Vor allem vermietende Kapitalgesellschaften, Privatpersonen und Personengesellschaften, sowie Selbstnutzer sind sehr weit von ihren notwendigen Beiträgen zum Klimaschutz entfernt. Lediglich bei den Wohnungsbaugenossenschaften würde eine gleichartige Fortführung der Sanierungsaktivitäten zum Ziel führen.

Als besonders förderlich sind hierzu vor allem Quartierskonzepte anzusehen, die auch von der Bundesregierung gefördert werden, was wiederum die Staatskasse Hamburgs nur wenig belastet.

Die Kritische Analyse des Hamburger Energietischs zum Wärmekonzept des Senats kann hier heruntergeladen werden.

Kommentare sind geschlossen.