Der Hamburger Energietisch

Für die Energiewende in Hamburg

Aktuelles

Bürgerschaftsabgeordnete wurden zur Elbtrasse befragt

Die Bürgerinitiative „Keine Elbtrasse“ lud zu einer Veranstaltung in Groß Flottbek am 1. November 2019 ein. Bei dieser wurden die umweltpolitischen Sprecherinnen und Sprecher von fünf Bürgerschaftsparteien zur Elbtrasse befragt.

Fernwärmetrasse
durch Othmarschen, Groß Flottbek und Bahrenfeld?

Ein Flugblatt mit der Einladung zu dieser Veranstaltung.

Mehr dazu hier.


 

Import von Fracking-Erdgas für den Hamburger Hafen?

Im Hamburger Energienetzbeirat wurde am Donnerstag, dem 24. Oktober 2019, über den Import von verflüssigtem Erdgas (LNG), das überwiegend aus Fracking-Quellen stammen wird, informiert und diskutiert. Axel Liebich (ifeu)  referierte zunächst über die Klimaschädlichkeit von importiertem Fracking-Erdgas und von russischem Pipeline-Erdgas. Danach ging es um die umstrittene Planung von LNG-Terminals an der norddeutschen Küste, die von US-Präsident Trump gefordert wird, und um die Unterstützung des Hamburger Senats für den Bau dieser Terminals. Ein Referent der Hamburg Prot Authority (HPA) befasste sich mit dem Einsatz von LNG im Hamburger Hafen. Sönke Diesener vom NABU informierte über die Perspektiven eines LNG-Einsatzes bei Schiffen.

Von allen Umweltverbänden werden die an der Nordseeküste geplanten LNG-Terminals vehement abgelehnt, da ihr Bau in grassem Widerspruch zu den deutschen Klimazielen stehen würde. Auf einen Antrag und eine Präsentation des HET hin hatte der Energienetzbeirat bei seiner letzten Sitzung diese Information und Diskussion am 24.10.2019 beschlossen.

Die behandelten Fragestellungen sind politisch brisant. Die Regierungen von Hamburg und Schleswig-Holstein haben sich in ihren Koalitionsvereinbarungen gegen Fracking-Erdgas ausgesprochen. Jetzt aber setzen sich beide trotz Beteiligung der Grünen für den von Trump geforderten Bau von LNG-Terminals ein, über die ganz offensichtlich überschüssiges, stark klimaschädliches Fracking-Erdgas aus Nordamerika in großen Mengen nach Deutschland eingeführt werden soll.

Mehr dazu hier.


 

Senator Kerstan versuchte, die Elbtrasse in einer Veranstaltung der Bürgerinitiative „Keine Elbtrasse!“ zu verteidigen.

Fernwärmetrasse
durch Othmarschen, Groß Flottbek und Bahrenfeld:
Ist der Bau dieser Trasse sinnvoll und notwendig?

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Senator Kerstan
am Montag, dem 16. September 2019 um 19:00 Uhr in der Aula der Volkshochschule West, Waitzstraße 31

auf Einladung der Bürgerinitiave „Keine Elbtrasse!“

Mitwirkende:
Etwa 200 Diskussions-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer
Ute Heucke, Sprecherin der Bürgerinitiative „Keine Elbtrasse!“
Umweltsenator Jens Kerstan (BUE)
Prof. Dr. Dietrich Rabenstein (HCU Hamburg)
Moderation: Dr. Ing Manuel Gottschick (OCF Consulting)

Eine Kritik der Berichterstattung des ndr Hamburg Journals und des Sprechers der Umweltbehörde anlässlich dieser Veranstaltung mit Senator Kerstan am 16.9.2019. Hier auch als pdf-Datei.

Ein Bericht von der Veranstaltung am 16. September 2019.

Ausführliche Dokumente zu dieser Veranstaltung gibt es auf der Internetseite (Aktivitäten) der Bürgerinitiative „Keine Elbtrasse!“ – auch zum Herunterladen.

Hier ein Flyer der Bürgerinitiative zu dieser Veranstaltung.


Aktueller Stand des Projekts „Erneuerbare Wärme in Hamburg

Der Hamburger Senats hat am 23. August 2019 eine Große Anfrage der LINKEN zum aktuellen Stand des Projektes für den Ersatz des Heizkraftwerks Wedel in der Bürgerschaftsdrucksache 21/17901 beantwortet.

Eine Analyse findet sich hier


Ergebnisse der Volksinitiative „Tschüss Kohle“

Seit dem 21. Februar 2018 haben UnterstützerInnen der Hamburger Volksinitiative „Tschüss Kohle“ mehr als 22.000 Unterschriften für die Beendigung des Kohleeinsatzes in Hamburg gesammelt. Ab 2030 sollte in Hamburg keine Kohle mehr eingesetzt werden. In der Hamburger Fernwärmeerzeugung sollte schon 2025 auf Kohle verzichtet werden. Am 3. Juli 2018 stellte der Senat das „Zustandekommen“ dieser Volksinitiative fest.

Die Vertrauenspersonen und eine Unterstützergruppe einigten sich in langwierigen Verhandlungen mit dem Senat auf Änderungen des Hamburger Klimaschutzgesetzes. Das „Hamburgische Kohleausstiegsgesetz vom 20. Juni 2019“ wurde am 5. Juni 2019 von der Bürgerschaft beschlossen. Am 28. Juni 2019 erschien es im Gesetzesblatt. Folgerichtig erklärten die Initiatoren am 5. Juni 2019 gegenüber dem Senat die Rücknahme der Volksinitiative. Auf ein Volksbegehren und einen Volksentscheid wurde damit verzichtet.

Eine ausführliche Bewertung der Ergebnisse der Volksinitiative „Tschüss Kohle“ durch den Hamburger Energietisch, der eine der Trägerorganisationen der Volksinitiative war, findet sich hier.


Bessere Luft im Hamburger Hafen dank Fracking-Erdgas?

Der Hamburger rot-grüne Senat will die Luft im Hafen durch den Einsatz von verflüssigtem Erdgas (LNG) verbessern. Mit LNG aus gefracktem Erdgas, das über die an der norddeutschen Küste geplanten LNG-Terminals eingeführt werden soll, wird dabei dem Klima schwer geschadet. 

Ein Flugblatt gegen die Nutzung von verflüssigtem Erdgas (LNG) im Hamburger Hafen.

Mehr zu LNG:

Kein Fracking-Erdgas für den Hamburger Hafen!

Ein Antrag des HET im Energienetzbeirat: Gegen den Import von verflüssigtem Fracking-Erdgas nach Deutschland

Vattenfall will den Import von Fracking-Erdgas aus den USA „veredeln“.


Das große Hamburger Fernwärmeunternehmen ging in den Besitz Hamburgs über

Am 3. September 2019 gab der Hamburger Senat bekannt, dass der Rückkauf des zentralen Hamburger Fernwärmeunternehmens, das noch mehrheitlich im Besitz von Vattenfall war, endgültig vollzogen worden sei und zwar rückwirkend zum 1. Januar 2019. Das jetzt vollständig städtische Fernwärmeunternehmen heißt jetzt Wärme Hamburg GmbH (WHH).

Hier zu einer ausführlichen Chronik der Rückkaufs der Hamburger Fernwärme.