Der Hamburger Energietisch

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Aktuelles

Rückkauf des Fernwärmenetzes: Ein gutes Geschäft für Hamburg

Es wird des öfteren bezweifelt, dass die Stadt das Fernwärmenetz zurückkaufen darf. Der Wert sei erheblich geringer als der mit Vattenfall ausgehandelte Mindestkaufpreis.

Aus einer in diesem Kurzgutachten durchgeführten Kosten-Nutzen-Analyse wie sie die Landeshaushaltsordnung vorsieht, ergeben sich sehr klare Vorteile für einen Rückkauf des Fernwärmesystems durch Hamburg im Vergleich zu einem unterlassenen Rückkauf.

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Am Freitag den 20. Juli wurden von Mitgliedern des Bündnisses gegen die Moorburgtrasse  Informationen zum möglichen Nicht – Rückkauf der Fernwärmenetze vor dem Vattenfall Kundenzentrum verteilt. Der Energienetze Volksentscheid droht mit Tricks ausgehebelt zu werden, dabei spielen die Landeshaushaltsordnung, die Fernwärmepreise und die geplante Fernwärmeleitung nach Moorburg eine Rolle.

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Am Sonnabend den 30. Juni veranstaltete das Bündnis „Moorburgtrasse 2.0 Stoppen“ für alle Interessierten eine zweite öffentliche Begehung eines Teils der geplanten Fernwärmeleitung (dieses Mal des nördlichen Abschnitts).

 

Mehr dazu in unserer Pressemitteilung

Mehr zum „Trassenmonster“  (auf der Webseite der Bürgerinitiative „Keine Moorburgtrasse“)

und auf den Seiten von Robin Wood

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Die Bürgerinitiative „Keine Moorburgtrasse!“ trifft sich regelmäßig in der Ebertallee 30 (Melanchton-Gemeinde in der Kirche oben). Interessierte sind herzlich eingeladen.

Genaueres siehe

http://trasse-stoppen.bplaced.net/wordpress/?page_id=5

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Erneuerbare Fernwärmequellen südlich der Elbe im Konzept der Behörde schmelzen dahin

Die „Südvariante“, mit der die Behörde für Umwelt und Energie (BUE) das Kohle-Heizkraftwerk Wedel ersetzen will, ist nicht nur teuer, sondern außerdem alles andere als klimafreundlich.

Als Begründung für die Planung einer Fernwärmetrasse vom zentralen Hamburger Fernwärmenetz zur Müllverbrennungsanlage Rugenberger Damm südlich der Elbe gab die BUE die Erschließung umfangreicher erneuerbarer Wärmequellen südlich der Elbe an.

Aus den letzten Planungen der BUE geht jedoch hervor, dass sich diese Versprechungen in heiße Luft aufgelöst haben und sich der Anteil erneuerbarer Wärme südlich der Elbe auf nur noch 18 Prozent der Ersatzwärme für das Heizkraftwerk Wedel verringert hat. Dagegen ist ein fester Bestandteil der Südvariante, dass für deren Realisierung 40 Prozent der Ersatzwärme für das Heizkraftwerk Wedel aus dem Steinkohle-Heizkraftwerk Moorburg ausgekoppelt werden sollen. Die „Südvariante“ der BUE ist also nicht klimafreundlich. Außerdem ist sie sehr teuer. Daher sollte sie möglichst rasch zugunsten der „NRO-Nordvariante“ am Standort Stellingen aufgegeben werden.

Das wird in diesen Folien auf 6 Seiten veranschaulicht:

Präsentation Die Erschließung erneuerbarer Fernwärmequellen südlich der Elbe

(Abkürzungen: ENB = Energienetzbeirat, BUE = Behörde für Umwelt und Energie)

Mit ausführlicheren Erläuterungen (12 Seiten):

Die Erschließung erneuerbarer Fernwärmequellen südlich der Elbe


Fragen, Antworten und aktuelle Infos zur Moorburgtrasse 2.0

Es ist nicht mehr zu leugnen, dass die von der Behörde für Umwelt und Energie und von Vattenfall gemeinsam beschlossene Fernwärmetrasse mit Elbquerung einen zweiten Anlauf für eine Moorburgtrasse bedeutet – zumindest für Vattenfall. Warum ignoriert die Behörde die Einwände von Umweltverbänden und weiteren Nichtregierungsorganisationen? Warum will der Senat unbedingt die teure Lösung? Warum prüft die Behörde die Alternativen nur unzureichend?

Alle Antworten finden Sie in unserem Sonderbereich zur Moorburgtrasse

Am 15. Dezember 2017 wurde bekannt, dass Vattenfall so lange nur klimaschädliche Fernwärme aus dem Kohlekraftwerk Moorburg in das Hamburger Fernwärmenetz liefern will, bis das Kohle-HKW Moorburg stillgelegt wird – 2030, 2035, 2040 oder später.

Dass auch verantwortliche Hamburger Politiker sich für die sog. Südvariante mit einer neuen die Elbe unterquerenden Trasse Richtung Müllverwertungsanlage Rugenberger Damm und HKW Moorburg einsetzen und nicht für die in vieler Hinsicht überlegene NRO-Nordvariante ohne Moorburgtrasse 2.0, ist angesichts der zahlreichen offensichtlichen Nachteile dieser „Südvariante“ für Hamburg nicht zu akzeptieren.

Der Faktencheck und die Pros und Contras zu den diskutierten Szenarien finden Sie ebenfalls in unserem Sonderbereich zur Moorburgtrasse