Der Hamburger Energietisch

Für die Energiewende in Hamburg

Aktuelles

Rückkauf des Fernwärmenetzes: Ein gutes Geschäft für Hamburg

In Hamburg wird gerade bezweifelt, dass die Stadt das Fernwärmenetz zurückkaufen darf. Der Wert sei erheblich geringer als der Mindestkaufpreis.

Aus einer in diesem Kurzgutachten durchgeführten Kosten-Nutzen-Analyse, wie sie die Landeshaushaltsordnung vorsieht, ergeben sich sehr klare Vorteile für einen Rückkauf des Fernwärmesystems durch Hamburg im Vergleich zu einem unterlassenen Rückkauf.

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Am 11. Juni 2018 und am 25. Juni 2018 finden um 19:00 h bis 21:00 h die nächsten Treffen der Bürgerinitiative „Keine Moorburgtrasse!“ in der Ebertallee 30 statt (Konfirmandinnenraum der Melanchton-Gemeinde, linker Seiteneingang des Gemeindehauses hinter der gelben Tür). Interessierte, besonders aus der Umgebung der geplanten Trasse in Othmarschen, Groß Flottbek und Bahrenfeld, sind herzlich eingeladen.

http://trasse-stoppen.bplaced.net/wordpress/

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Am Sonnabend den 30. Juni ab 11 h veranstaltet das Bündnis „Moorburgtrasse 2.0 Stoppen“ für alle Interessierten eine zweite öffentliche Begehung eines Teils der geplanten Fernwärmeleitung (dieses Mal des nördlichen Abschnitts). Treffpunkt ist erneut der S – Bahnhof Othmarschen, Buskehre am südlichen Ausgang.

Am Sonnabend den 5. Mai ab 11 h veranstaltete das Bündnis „Moorburgtrasse 2.0 Stoppen“ für alle Interessierten eine öffentliche Begehung eines Teils der geplanten Fernwärmeleitung. Treffpunkt ist der S – Bahnhof Othmarschen, Buskehre am südlichen Ausgang, Abschlusskundgebung im Schröders Elbpark.

Der Scoping Termin u. a. zu diesem Abschnitt fand bereits im Juni 2017 statt. Im Gegensatz zur Anbindung des Heizkraftwerks Moorburg (siehe nachstehende Meldung) sind hier keine Einsprüche von Seiten der Behörde für Umwelt und Energie (BUE) zu erwarten.

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Erneuerbare Fernwärmequellen südlich der Elbe im Konzept der Behörde schmelzen dahin

Die „Südvariante“, mit der die Behörde für Umwelt und Energie (BUE) das Kohle-Heizkraftwerk Wedel ersetzen will, ist nicht nur teuer, sondern außerdem alles andere als klimafreundlich.

Als Begründung für die Planung einer Fernwärmetrasse vom zentralen Hamburger Fernwärmenetz zur Müllverbrennungsanlage Rugenberger Damm südlich der Elbe gab die BUE die Erschließung umfangreicher erneuerbarer Wärmequellen südlich der Elbe an.

Aus den letzten Planungen der BUE geht jedoch hervor, dass sich diese Versprechungen in heiße Luft aufgelöst haben und sich der Anteil erneuerbarer Wärme südlich der Elbe auf nur noch 18 Prozent der Ersatzwärme für das Heizkraftwerk Wedel verringert hat. Dagegen ist ein fester Bestandteil der Südvariante, dass für deren Realisierung 40 Prozent der Ersatzwärme für das Heizkraftwerk Wedel aus dem Steinkohle-Heizkraftwerk Moorburg ausgekoppelt werden sollen. Die „Südvariante“ der BUE ist also nicht klimafreundlich. Außerdem ist sie sehr teuer. Daher sollte sie möglichst rasch zugunsten der „NRO-Nordvariante“ am Standort Stellingen aufgegeben werden.

Das wird in diesen Folien auf 6 Seiten veranschaulicht:

Präsentation Die Erschließung erneuerbarer Fernwärmequellen südlich der Elbe

(Abkürzungen: ENB = Energienetzbeirat, BUE = Behörde für Umwelt und Energie)

Mit ausführlicheren Erläuterungen (12 Seiten):

Die Erschließung erneuerbarer Fernwärmequellen südlich der Elbe


Fragen, Antworten und aktuelle Infos zur Moorburgtrasse 2.0

Es ist nicht mehr zu leugnen, dass die von der Behörde für Umwelt und Energie und von Vattenfall gemeinsam beschlossene Fernwärmetrasse mit Elbquerung einen zweiten Anlauf für eine Moorburgtrasse bedeutet – zumindest für Vattenfall. Warum ignoriert die Behörde die Einwände von Umweltverbänden und weiteren Nichtregierungsorganisationen? Warum will der Senat unbedingt die teure Lösung? Warum prüft die Behörde die Alternativen nur unzureichend?

Alle Antworten finden Sie in unserem Sonderbereich zur Moorburgtrasse

Am 15. Dezember 2017 wurde bekannt, dass Vattenfall so lange nur klimaschädliche Fernwärme aus dem Kohlekraftwerk Moorburg in das Hamburger Fernwärmenetz liefern will, bis das Kohle-HKW Moorburg stillgelegt wird – 2030, 2035, 2040 oder später.

Dass auch verantwortliche Hamburger Politiker sich für die sog. Südvariante mit einer neuen die Elbe unterquerenden Trasse Richtung Müllverwertungsanlage Rugenberger Damm und HKW Moorburg einsetzen und nicht für die in vieler Hinsicht überlegene NRO-Nordvariante ohne Moorburgtrasse 2.0, ist angesichts der zahlreichen offensichtlichen Nachteile dieser „Südvariante“ für Hamburg nicht zu akzeptieren.

Der Faktencheck und die Pros und Contras zu den diskutierten Szenarien finden Sie ebenfalls in unserem Sonderbereich zur Moorburgtrasse