Der Hamburger Energietisch

Für die Energiewende in Hamburg

11. Juli 2019
von Redaktion
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Volksinitiative „Tschüss Kohle“:  Was wurde erreicht?

Die Volksinitiative „Tschüss Kohle“ setzte sich seit dem 21. Februar 2018 für einen baldigen und wohlbegründeten Ausstieg aus der Kohle-Verbrennung in Hamburg ein. Bis zum 8. Juni 2018 konnten viele AktivistInnen 22.494 Unterschriften für die geforderten Ergänzungen des Hamburger Klimaschutzgesetzes sammeln. Die Unterstützung der Hamburger Bevölkerung für einen schnellen Kohleausstieg war groß. Sogar die führenden Politiker der Hamburger Grünen unterschrieben.

Seit dem 29. Oktober 2018 liefen Verhandlungen der drei Vertrauensleute der Volksinitiative mit den Regierungsfraktionen der Hamburger Bürgerschaft – mit Kienscherf und Dr. Schaal von der SPD, mit Sparr und Tjarks von den Grünen sowie mit zahlreichen Behördenvertretern. Es ging darum, wieviel von den Forderungen der VI die rot-grünen Bürgerschaftsfraktionen übernehmen würden. Als Streitpunkte sahen die Vertrauensleute der VI selbst das Ende der Kohleverbrennung in Tiefstack bis 2025 und das Hinwirken auf das Kohle-Aus in Moorburg 2030 voraus. Weiterlesen →

6. Juni 2019
von Redaktion
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Die Hamburger Umweltbehörde will bei der Bilanzierung von CO2-Emissionen weiter schummeln

Die Hamburger Umweltbehörde (BUE) tut sich ersichtlich schwer damit, zu erklären, warum beim Ersatz des Kohle-Heizkraftwerks Wedel die von ihr favorisierte „Südvariante“ besser sein soll als eine „Nordvariante“ im Stellinger Moor, die Alternative ohne den teuren und langwierigen Bau einer Elbtrasse. Die Südvariante ist wesentlich teurer, weil für die Elbtrasse mindestens 140 Mio. € aufzubringen sind. Daher will die BUE wenigstens mit der Behauptung punkten, durch diese Trasse würden umfangreiche erneuerbare Wärmequellen erschlossen. Zu diesem Zweck erklärt sie, Fernwärme aus der Müllverbrennung sei praktisch CO2-frei.

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26. Mai 2019
von Redaktion
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Vattenfall will den Import von Fracking-Erdgas aus den USA „veredeln“

Ein Firmenkonsortium aus ARGE Netz, MAN Energy Solutions und Vattenfall will im Industriepark Brunsbüttel mit „HySynGas“ das weltweit erste industrielle Großprojekt zur Herstellung synthetischer Gase aufbauen.

Eigentlich gut, denkt man. Zunächst sollte es sicher um den Einsatz von Wasserstoff gehen, der mit Windstrom hergestellt wird. Die Erzeugung von synthetischem Methan, dem Hauptbestandteil von Erdgas, ist aufwändiger, verlustreicher und gegenwärtig bei weitem nicht wirtschaftlich. Weiterlesen →

5. Mai 2019
von Redaktion
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Gegen den Import von verflüssigtem Fracking-Erdgas nach Deutschland

Antrag des HET im Energienetzbeirat am 18. April 2019

Mit einem Antrag, der im Energienetzbeirat am 18. April 2019 beraten wurde, wurde Umwelt-Senator Jens Kerstan gebeten, sich unter Ausschöpfung aller bestehenden Möglichkeiten gegen den geplanten Import von flüssigem Erdgas (LNG) aus Fracking-Quellen in die Bundesrepublik Deutschland einzusetzen. Insbesondere sollten die Pläne des Bundeswirtschaftsministeriums verhindert werden, die Kosten für die Anschlussleitungen zu den Terminals von den Gas-Verbrauchern tragen zu lassen. Weiterlesen →

22. April 2019
von Redaktion
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Hamburger Energienetzbeirat: Elbtrasse, ein ökonomischer und ökologischer Fehler!

Die geplante Elbtrasse gehört umgehend auf den Prüfstand!

Zwei Tage, nach der Mitteilung der EU-Kommission, dass dem Rückkauf des Hamburger Fernwärmenetzes nichts mehr im Wege stehe, legte eine  neunköpfige Arbeitsgruppe (AG) des Energienetzbeirats zu dessen Sitzung am 18. April 2019 einen Bericht zum „Ersatz des HKW Wedel“ vor. Hier die zugehörige Präsentation und eine Pressemeldung des HET.

Die Arbeitsgruppe hat eine Nordvariante im Stellinger Moor mit der von der Umweltbehörde (BUE) gewünschten Südvariante in Dradenau verglichen.

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